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Liebe Tierfreundinnen und Tierfreunde,

 

bitte lest den untenstehenden Bericht - und wir bitten darum:

überhäuft sie mit Protesten!!!

Noch ist es nur die Schweiz - aber viele Gemeinden in Deutschland würden dieses Beispiel sicher nur zu gern übernehmen.

 

Dies ist die Kontaktadresse der Gemeinde

 

http://www.orsieres.ch/index.cfm?Page=Buildpage&MainMenuId=136

 

Im Namen der Katzen

Eure

Initiative jagdgefährdeter Haustiere

www.ijh.de

 

Astrid Krämer                  Nicole Hallek

Bergstraße 2                   Schloßbergstraße 10

49593 Bersenbrück        86850 Reitenbuch

ijh-niedersachsen@web.de      ijh-bayern@web.de

 

 

 

Walliser Gemeinde macht Jagd auf herrenlose Katzen

Orsières. SDA/baz. Die Walliser Gemeinde Orsières hat genug von den vielen herrenlosen Katzen. Sie hat einen Spezialisten angestellt, der die Tiere abschiessen soll. Die Gemeinde reagiert mit dem Schiessbefehl auf Klagen aus der Bevölkerung.

«Die Aktion begann letzten Montag», bestätigte Jean-Paul Pouget, Gemeindeschreiber von Orsières, einen Bericht der Westschweizer Tageszeitung «Le Matin» vom Freitag. Bislang sei aber noch keine Katze getötet worden. Der Spezialist hat 14 Tage Zeit, in einem Gebiet rund um zwei Dörfer der Gemeinde, den Bestand an wilden Katzen zu dezimieren.

Hygieneproblem

Wie viele herrenlose Katzen in dieser Region umherziehen, konnte Pouget nicht sagen. Mit einem Beispiel verdeutlichte der Gemeindeschreiber aber die Plage: Ein Bewohner in der Abschusszone habe in seiner Scheune zehn wilde Katzen entdeckt.

«Die Katzen als solche sind nicht gefährlich», erklärte Kantonstierarzt Jérôme Barras. Die grosse Zahl herrenloser Katzen sei vielmehr ein Hygieneproblem: Die Tiere seien Träger von Krankheiten und hinterliessen vielenorts Exkremente.

Poguet verteidigte gegenüber der Nachrichtenagentur SDA den Schiessbefehl. Für manche Leute sei dies vielleicht grausam, sagte er. Doch sei Abschiessen immer noch besser als «wilde Schlächtereien». Barras bestätigte seinerseits, dass das Vorgehen von Orsières nicht illegal ist.

Nicht füttern

Das Phänomen der herrenlosen Katzen steht nach Ansicht des Kantonsveterinärs in direktem Zusammenhang mit Personen, welche die Katzen fütterten. Nur dank diesem Futter seien die Tiere genug stark, um sich zu vermehren.

Mit der Revision der eigenössischen Tierschutverordnung wolle man gegen das Problem vorgehen, sagte Barras weiter. Personen die wilde Katzen fütterten, sollen künftig dafür sorgen, dass sich die Tiere nicht vermehren.

Im Wallis stösst die Jagd auf herrenlose Katzen teilweise auf Kritik. Der Verein für den Respekt gegenüber Hunden bezeichnete die Massnahme in einem Communiqué als grausam. Der Verein will eine Petition starten. Darin fordert er, dass Katzen künftig mit einem Chip versehen werden. Zudem sollen im Gesetz Richtlinien für die Kastration verankert werden.

 

Dies ist derverantwortliche Kantonstierarzt. Auch hierhin können Beschwerden gerichtet werden. Leider ist uns keine EMAIL bekannt.

Vétérinaires Barras et Bagnoud
Kleintierpraxis, Nutztierpraxis
Dr. med. vet. Jérôme Barras
Condémines 8
1950 Sion
Tel.
+41 (0) 27 322 16 34

 

 

 

 

Das nachstehende Schreiben haben wir an die verschiedenen Schweizer Tierärzte-Standesorganisationen gesandt.

-----Ursprüngliche Nachricht-----
Von: IJH Niedersachsen [mailto:ijh-niedersachsen@web.de]
Gesendet: Sonntag, 12. November 2006 15:24
Betreff: Kantonstierarzt ordnet Katzen-Massenmord an

 

Sehr geehrte Damen und Herren von der Gesellschaft Schweizerischer Tierärzte,

 

 

nachfolgender Artikel und einige andere, ähnlich lautende sorgen seit Freitag in Deutschland für Empörung.

 

Kantonstierarzt Barras setzt sich mit seiner Anordnung über geltendes Tierschutzrecht hinweg. Zudem ist er offenbar fachlich völlig unqualifiziert. Wer behauptet, dass sich Streunerkatzen nur bei ausreichender Fütterung vermehren, dem fehlen selbst die grundlegenden Kenntnisse über das Fortpflanzungsverhalten wild lebender Katzen. Und wie ethisch und moralisch verkommen sowie tierschutzmässig völlig verroht muss ein Individuum sein, das alternativ zum Katzen-Massenmord per Kugel und Schrot alternativ nur "wilde Schlächtereien" als Möglichkeit sieht? Es steht zu vermuten, dass auch Barras der Jagd als Hobby frönt, denn wer, wenn nicht ein Jäger, könnte der von ihm bestellte Katzen-Massenmord-Spezialist wohl sein?

 

Die hier eingeleitete Feliden-Endlösung ist in Deutschland mittlerweile so weiträumig verteilt, dass über kurz oder lang nicht nur der Kantonstierarzt, die entsprechenden Gemeinden und deren Einwohner mit massiven Protesten zu rechnen haben, sondern auch die gesamte Schweizer Tierärzteschaft in ein sehr schlechtes Licht gerückt wird, sofern hier nicht sehr schnell und wirksam ein Veto eingelegt wird.

 

Eine Stellungnahme Ihrerseits wäre angebracht - wir sehen ihr mit großem Interesse entgegen und werden für entsprechende Verbreitung sorgen. Auch dieses Schreiben geht gleichlautend an alle großen deutschen und schweizerischen Tierschutzorganisationen, an das Bundesamt für Veterinärwesen der Schweiz, an die deutsche Tierärztekammer sowie an sämtliche öffentlichen und privaten Tierschutzinitiativen in unseren Verteilern. Spätestens Montag dürfte sich auf den meisten deutschen Tierschutz-Internetseiten etwas zu diesem Thema finden lassen.

 

Dass derartige "Probleme" sich auch anders lösen lassen, dürfte nicht unbekannt sein:

 

In Deutschland wird von zahlreichen Katzenschutzorganisationen mit großem Erfolg die stetige Kastration an Streuner-Futterstellen praktiziert. Bei ausreichender Fütterung und entsprechender Überwachung der Neuzugänge reduziert sich so die Zahl der herrenlosen Katzen schnell auf ein erträgliches Maß.

 

Verpflichtende Kastration und Transponderkennzeichnung für Freigängerkatzen ist wünschenswert - aber nur dann, wenn auch alle Verursacher des Katzenelends dieser Vorschrift unterliegen und nicht etwa Landwirte davon ausgenommen werden.

 

Nach unserer Ansicht ist Jerome Barras mit einem sofortigen Ausschluss aus der Standesvertretung der Schweizer Tierärzteschaft zu belegen - über ein Berufsverbot sollte ebenfalls nachgedacht werden, und die Entlassung aus seinem Posten als Walliser Kantonstierarzt sollte selbstverständlich sein. Strafrechtliche Maßnahmen werden sicherlich von entsprechender Tierschutzseite bald eingeleitet werden.

 

 

In Erwartung Ihrer zeitnahen Antwort verbleiben wir

 

mit freundlichen Grüßen

 

Initiative jagdgefährdeter Haustiere

www.ijh.de

 

Astrid Krämer                  Nicole Hallek

Bergstraße 2                   Schloßbergstraße 10

49593 Bersenbrück        86850 Reitenbuch

ijh-niedersachsen@web.de      ijh-bayern@web.de

 

 

 

www.tiere-sind-freunde.de
www.haus-und-garten-technik.de

Impressum

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,  wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Ghandi

Aktualisiert am
30.08.2010
Copyright by Hera
Feb 04 - Aug 10