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Der wollte bestimmt nur spielen........
Wäre es nen Listi gewesen...........
Hunde-Drama in Kledering
25.3.2010
KLEDERING / Schäferhund nutzte Unachtsamkeit seines Herrchens und gelangte
ins Freie. Kleiner Hund, 2 Jahre alt, wurde tot gebissen. Hundehalter ist
Sache peinlich.
Ein grausamer Vorfall erschüttert Kledering. Am 8. März wurde der kleine
Hund Maxi von einem Schäferhund zerfleischt.
Dem betroffenen Hundehalter, ein Klederinger Unternehmer, ist das Unglück
unagenehm: „Es tut mir leid und ist eine peinliche Geschichte.“ Der Hund
habe eine kurze Unachtsamkeit von ihm ausgenützt und sei durch die Türe nach
draußen entwischt. Der Unternehmer hatte nämlich nach 21 Uhr bemerkt, dass
in seinem Mannschaftsraum noch Licht brannte. „Ich habe mich darüber
geärgert, bin hin, um das Licht auszuschalten. Ich machte die Türe auf und
der Hund hat das ausgenützt.“ Was dann passierte, brach einer Klederinger
Familie das Herz. Der Schäfer griff den kleinen Hund an, es kam zum Kampf
und Maxi wurde tödlich gebissen. Im Zuge des Handgemenges wurde auch Maxis
Hundehalter gebissen. Der Klederinger Unternehmer berichtet, dass ein Hund
mit anderen Rüden immer schon Probleme habe - mit Maxi gab es schon mehrere
Vorfälle. Der Mann gibt zu, sonst auch seinen Hund ohne Leine und Beißkorb
in Kledering laufen zu lassen. „Er folgt mir bei Fuß.“ Diesmal sei er aber
auf die Situation nicht vorbereitet gewesen und konnte nicht mehr reagieren.
Im Ort löste der Vorfall großen Ärger aus. In einem Leserbrief an die NÖN,
Stadtgemeinde und Polizei klagt eine Frau: „Bereits im Sommer 2009 hat
dieser Hund den kleinen Maxi, der immer an der Leine geführt wurde,
angegriffen und nahe der Halsschlagader schwer verletzt. Damals konnte die
Tierärztin aus Oberlaa, Dr. Fasthuber, ihm noch helfen. Dieses Mal war keine
Hilfe mehr möglich, sein kleiner Körper war total zerfetzt. Das war nicht
der erste Angriff dieses aggressiven Hundes, es gab schon mehrere verletzte
Tiere durch ihn in der Vergangenheit. Doch keiner der betroffenen Leute hat
je eine Anzeige gemacht. Ich ersuche Sie, diese Angelegenheit nicht ad acta
zu legen, sondern alles zu tun, um noch größeren Schaden zu verhindern. Das
nächste Mal kann ein Kind das Opfer dieses Hundes (Mannes) sein.“
Bei der Stadtgemeinde wurde bis dato keine Beschwerde registriert, sodass es
auch keinen Grund zum Einschreiten gegeben habe, berichtet Bürgermeister
Hannes Fazekas. „Mit diesem traurigen Vorfall wurden wir durch ein Schreiben
der Hundebesitzerin und der Aktenübermittlung der Bundespolizeidirektion
Schwechat konfrontiert.“ Ein Hund, der ein anderes Tier verletze, gelte als
auffällig. „Die Konsequenzen daraus sind, dass der Hundehalter ab
Rechtskraft des Vorfalles sechs Monate Zeit hat, die Voraussetzungen nach
Paragraf 4 zu erfüllen.“ Gemeint sind Hundeführschein, erhöhte Versicherung,
Beschreibung der Liegenschaft. Ein entsprechender Bescheid wird ergehen.
Auch der Amtstierarzt wird tätig werden und ein Verwaltungsstrafverfahren
einleiten.
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