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Mehr als 300.000 Robben
sollen allein in diesem
Jahr getötet werden |
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Lieber Tierfreund,
dies ist die Jahreszeit, in der sich
hundertausende neugeborene Robben auf den
glitzernden Eisschollen vor der Ostküste Kanadas
befinden. Doch ihr Leben ist nur ein kurzes.
Schon wenige Tage nach der Geburt werden die
Jungtiere mit Knüppeln erschlagen. Viele von
ihnen sind gerade einmal zwölf Tage alt.
Bei der Jagd wird auch auf die Robben
geschossen. Nicht jeder Schuss ist tödlich, so
dass diese Tiere qualvoll auf dem Eis sterben.
95 % der getöteten Robben werden weniger als
drei Monate alt sein. Die Tiere werden mit
scharfen Metallhaken (Hakapiks) in die Jagdboote
gezogen. Anderen wird noch auf dem Eis das Fell
abzogen -teilweise sogar bei lebendigem Leib.
Weder wirtschaftliche noch ökologische Gründe
rechtfertigen Kanadas kommerzielle Robbenjagd.
Sie dient weder der Förderung wissenschaftlicher
Erkenntnisse noch der Schaffung von
Arbeitsplätzen für die Bewohner der Provinz
Neufundlands. Es ist eine grausame und unnötige
Jagd, die von der Mehrheit der Kanadier
abgelehnt wird. Doch die Regierung
subventioniert die Robbenjagd seit Jahren und
nutzt sie außerdem für politische Machtspiele.
Die Robbenjagd ist ein
sinnloses Massaker. Ihr Anblick ist kaum zu
ertragen
Nach der Säugezeit verlassen die Mütter das
Eis und die Robbenjungen bleiben allein zurück.
Schutzlos sind sie den Robbenjägern
ausgeliefert. Ihre Schreie erfüllen die Stille
auf dem Eis, bevor sie brutal niedergeknüppelt
werden. Jährlich nehmen die Misshandlungen der
Tiere zu.
Reportagen von der Robbenjagd 2006
Videoarchiv mit Berichten von der Robbenjagd
2004 und 2005
Die kommerzielle Jagd trägt weniger als ein
Prozent zum Bruttoinlandsprodukt der Provinz
Neufundland bei. Nach regierungseigenen
Berechnungen verdient ein Robbenjäger nur etwa
800 Euro pro Saison. Die Jagd stellt national
und international einen Affront dar. Das
alljährliche Massaker auf dem Eis steht im
Widerspruch zu einem modernen Neufundland und
einem fortschrittlichen Kanada. Kanada, ein
Land, welches einen aufstrebenden Ökotourismus
vorzuweisen hat, riskiert seinem Ruf durch die
Robbenjagd zu beschädigen.
Kanada hält an hoher Jagdquote
fest: Mehr als 300.000 Robben sollen in dieser
Saison getötet werden
Führende Meeresforscher sind sich einig, dass
die aktuellen hohen Jagdquoten den Bestand der
Sattelrobben ernsthaft gefährden könnten. Heute
werden so viele Robben getötet wie bereits
damals in den 50er und 60e Jahren. In dieser
Zeit wurden die Robben durch die kommerzielle
Jagd fast ausgerottet.
Zwar konnte durch einen weltweiten Aufschrei
in den 80er Jahren das Abschlachten der so
genannten Whitecoats gestoppt werden, doch die
Jagd auf Jungtiere, die ihr weißes Fell abgelegt
haben, geht weiter. Die Schonfrist für
neugeborene Tiere liegt lediglich bei knapp zwei
Wochen. Nach dem Fellwechsel dürfen sie
weiterhin ganz legal niedergeknüppelt werden, um
ihnen anschließend das Fell abzuziehen. Berge
von Kadavern bleiben anschließend auf dem Eis
zurück, das dann über weite Strecken mit Blut
überzogen ist.
3 Wege, um die kanadische
Robenjagd zu stoppen:
1)
1) Protestmail zum Schutz der Robben verschicken
Die kanadische Regierung ist davon überzeugt,
dass die Öffentlichkeit kein Interesse daran
hat, die Robbenjagd zu stoppen. Beweisen Sie das
Gegenteil: Schicken Sie eine Protestmail an die
verantwortlichen Bundesminister und fordern Sie
ein Handelsverbot für alle Robbenprodukte.
Setzen Sie sich für den Schutz der Robben ein,
damit das legale Robbenmorden schnellstmöglich
beendet wird.
2)
2) Ihre Spende hilft- Robbenschutz statt
Robbenjagd
Der IFAW ist in diesem Jahr gemeinsam mit
internationalen Journalisten und Politikern auf
dem Eis, um das größte Massaker an Meeressäugern
zu bezeugen. Damit verfolgt er das Ziel,
weltweit eine Verurteilung der Robbenjagd zu
erreichen. Gezielte Maßnahmen sind bereits auf
europäischer Ebene in Angriff genommen worden.
Länder wie Belgien, Italien und die Niederlande
sprechen sich bereits deutlich gegen die
Robbenjagd aus. Hier sind nationale
Handelsverbote für alle Arten von
Robbenprodukten bereits in Planung. Auch
Deutschland sollte sich diesem Vorbild
anschließen. Ihr Beitrag hilft uns, das
Geschehen auf dem Eis zu dokumentieren und die
Wahrheit an die Öffentlichkeit zu bringen.
3)
3) Gegen das Robbenmorden protestieren -
Weitersagen
Mit nur wenigen Klicks können Sie die Wahrheit
über die Robbenjagd in Kanada an andere Menschen
weiterleiten. Jede Stimme gegen das sinnlose
Töten der Robbenjungen ist ein enorm wichtiger
Beitrag. Fordern Sie Freunde und Bekannte auf,
sich auch für den Schutz der Robben zu
engagieren.
In wenigen Tagen wird die Robbenjagd im
vollen Gange sein.
Setzen Sie
sich für ihren Schutz ein, damit das grausame
und sinnlose Töten von Robbenjungen ein Ende
nimmt.
Mit freundlichen Grüßen,

Dr. Ralf Sonntag
Direktor IFAW Deutschland
PS: Sie wollen sich darüber
hinaus für die Robben einsetzen? Schreiben Sie
einen Leserbrief an die Redaktion Ihrer lokalen
Tageszeitung. Berichten Sie von den
Geschehnissen auf dem Eis in Kanada und sprechen
Sie sich gegen die Robbenjagd aus. Fordern
Sie Freunde und Bekannte auf, sich auch gegen
die Robbenjagd zu engagieren! Ermutigen Sie sie,
sich auch für den Schutz der Robben zu
engagieren. Jede Stimme zählt, um dem Töten der
Robbenjungen ein Ende zu setzen.
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