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Neues von ZERGportal
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Bergheim - Die Halterin des Hundes "Ernie" ist ermittelt. Das teilte die Polizei mit. Eine 20 Jahre alte Frau aus Bergheim sei seit rund anderthalb Jahren die Besitzerin des Yorkshire-Terriers. Bei der Stadtverwaltung gemeldet sei der Hund nicht gewesen.

Der Fall des zu Tode gequälten Yorkshire-Terrier-Mix "Ernie" hat viele Tierfreunde tief bewegt. Tierschützer hatten eine Belohnung von 1.000 Euro für einen Hinweis ausgesetzt, der zur Ermittlung des Täters führt.

Laut Pressestelle der Polizei hat die Halterin bei der Vernehmung angegeben, den kleinen Hund einige Tage vor seinem Auffinden in Quadrath-Ichendorf einem Bekannten übergeben zu haben. Dieser habe den Rüden ins Tierheim bringen sollen.

Dieser Bekannte der Frau war gestern Nachmittag von den Beamten noch nicht befragt worden. Die Ermittlungen dauerten an, so die Polizei.

Nach dem Tierschutzgesetz erwartet den oder die Schuldigen eine Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren oder eine Geldstrafe. Das ist in Paragraf 17 des Gesetzestextes festgelegt und gilt für denjenigen, der "ein Wirbeltier ohne vernünftigen Grund tötet" oder einem solchen "aus Rohheit erhebliche Schmerzen oder Leiden" zufügt.

Der von den Tierschützern auf den Namen "Ernie" getaufte Rüde war in der letzten Woche am Mittwoch zwischen Bergheim und Quadrath-Ichendorf an einem Baum festgebunden von Spaziergängern gefunden worden. Im Tierheim Bergheim fiel der stark abgemagerte Hund dann ins Koma. Der etwa vier bis sechs Jahre alte Rüde hatte schwere Verletzungen, die laut Silvia Kemmerling, die Vorsitzende des Tierschutzvereins, "auf brutalste Art und Weise" zugefügt worden sein mussten. Es sei der schlimmste Fall von Tierquälerei im Kreis seit vielen Jahren. So waren mehrere Rippen des Hundes gebrochen und auch der Schädel schwer verletzt worden. "Ernie" hat vergebens um sein Leben gekämpft und starb am darauf folgenden Freitag.

Verein berät derzeit über Verwendung der Spenden

Am Freitag hatte der Tierschutzverein Bergheim Vorstandssitzung. Dann sollte das weitere Vorgehen besprochen sowie eine Bilanz der für Ernie eingegangenen Spenden vorgelegt werden.




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Getreten und geschlagen

 

 

Dieser süße Hund wurde zu Tode gequält

 

 

Der kleine Hund überlebte die Misshandlungen nicht.

 

 

Der kleine Hund überlebte die Misshandlungen nicht.

 

 


Foto: privat

 

 

Der kleine Hund überlebte die Misshandlungen nicht.

 

 

Der kleine Hund überlebte die Misshandlungen nicht.
Foto: privat

 

 

Bergheim  

 

 

Diese Fotos zerreißen Tierfreunden das Herz. Da liegt ein kleiner Hund. Der Körper abgemagert und geschunden. Kaum fähig, das Köpfchen zu heben. Drei Tage liegt er so im Todeskampf. Wenige Stunden nach diesen Aufnahmen ist der Yorkshire-Mischling tot. Für den kleinen Kerl sicher eine Erlösung.

 

 

Was war geschehen?
Spaziergänger hatten das Hündchen gefunden. Mit fünf gebrochenen Rippen, zerstörtem Augenlicht. Der Ballen der rechten Vorderpfote abgeschnitten, die Zähne ausgeschlagen, der kleine Schädel gebrochen, Hämatome am ganzen Körper.

 

 

So war der sterbende Hund an einen Baum in Quadrat-Ichendorf gebunden und zurückgelassen worden. Die Spaziergänger brachten den Rüden ins Tierheim Niederaußem. Tierschützerin Ruth Wieland: „Wir sind sofort mit ihm zum Tierarzt gefahren. Doch er ist ins Koma gefallen.“

 

 

Drei Tage kämpften Tierärzte um das Leben des kleinen Hundes – vergebens. „Einer der schlimmsten Fälle von Tierquälerei im Rhein-Erft-Kreis“, so Silvia Kemmerling, Vorsitzende des Tierschutzvereins.

 

 

Jetzt suchen die Tierschützer den brutalen Hundequäler, haben Anzeige erstattet und 1000 Euro Belohnung für Hinweise ausgesetzt. „Wir wollen den Menschen ausfindig machen, der ein wehrloses Tier auf so brutale Weise misshandelt hat“, erklärt Tierschützer Sebastian Everding.

 

 

Wem gehört der Hund? Geschätzt vier bis sechs Jahre alt, nicht gechippt. Tierfreunde haben Plakate aufgehängt. „Ihm war ein Irokesenschnitt rasiert, das Fell dort rosa gefärbt worden, das fällt doch auf“, sagt Ruth Wieland . „Wir haben viele Hinweise bekommen, darunter soll auch eine heiße Spur sein.“

 

 

Das konnte Polizeisprecherin Barbara Möllmann zwar nicht bestätigen, aber: „Auch bei uns sind sehr viele Hinweise eingegangen. “ Ein Täter wurde aber noch nicht gefasst.

 

 

 

 

Impressum

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,  wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Ghandi

Aktualisiert am
07.02.2012
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Feb 04 - Feb 12