Listinus Toplisten

Wenn Ihnen unsere Seite gefällt, bitte auf 's rote TOP 50  Feld klicken! Danke:-)

Welpen

Aktuelles Hunde Katzen Pferde Glück gehabt Spenden Patenschaften VereinsNews Vorstand Kontakt

Staffordshire Terrier, Pitbull, Stafford's, Bullterrier, Bulldoggen, Stafford's in Not, Staffordshirehilfe, Pitbull in Not, Pitbull hilfe,Bulldoggen in Not,Spanienhunde, Auslandshunde, Welpen,Podenco, Hilfe für Stafford's, Hilfe für Pitbull's, Bulli in Not, Bullterrier in Not,Südenhunde,Tierheim,Tierhilfe,Listenhunde, Listenhunde in Not, Schutz für Auslandshunde

greenpeace
magazin.
REDAKTIONSANSCHRIFT: Greenpeace Media GmbH / Große Elbstraße 145d / 22767 Hamburg
FAX: (040) 808 12 80 -212 / E-MAIL: gpm@greenpeace-magazin.de / INTERNET: www.greenpeace-magazin.de "><http://www.greenpeace-magazin.de>
TELEFON:
(040) 808 12 80 -80
Ein Laster voller Welpen
GPM 6/02 - Durch Zufall flog in Südtirol ein illegaler Transport von versuchstieren auf. Die Beagles waren von
einem italienischen Händler gezüchtet worden und für Pharmatests bei Hamburg bestimmt.
Der Lieferwagen hätte ohne die Verkehrskontrolle auf der Südtiroler Autobahnraststätte Sterzing am 29. Mai
dieses Jahres die Fahrt nach Norden wohl ungehindert fortgesetzt. So aber hörten die Beamten durch einen Zufall
ein klägliches Winseln aus dem Inneren des italienischen Fahrzeugs und entdeckten 56 auf engstem Raum
zusammenge-pferchte Beagle-Welpen.
Es stellte sich heraus, dass die höchstens drei Monate alten Hunde seit vielen Stunden weder mit Futter noch mit
Wasser versorgt worden waren. Die Atemluftzufuhr war nicht ausreichend, viele Tiere litten unter Durchfall und
Husten. Weil das Fahrzeug nicht für den Transport von lebenden Tieren zugelassen war, wurden die Welpen von
der Polizei vorübergehend in einem Tierasyl in der Nähe von Bozen untergebracht.
Der Fahrer musste eine Strafe von 4000 Euro zahlen. Darüber hinaus wurde ihm verboten, die Tiere wieder
dorthin zurückzubringen, wo sie ihre Schreckensreise begonnen hatten: die Hundezucht Morini in Reggio Emilia,
die nichts anderes als eine Gebärfabrik für industrielle Versuchstiere ist. Da Beagles besonders sanft sind und
auch die größten Schmerzen geduldiger als andere Tiere ertragen, bieten sie sich für die grausamsten
Experimente an.
Zumindest in diesem Fall gab es ein Happy End. Die von der Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten" verbreitete
Nachricht machte schnell in ganz Italien die Runde. Bei dem Tierasyl in Bozen gingen über dreihundert Anfragen
vor allem aus Südtirol und der Reggio Emilia ein. Innerhalb weniger Tage wurden alle 56 kleinen Beagles adoptiert.
Obwohl die Regierung der Region Emilia Romagna auf der Welle der Empörung im Juli ein Verbot für die Aufzucht
von Versuchstieren verfügte, gingen die Geschäfte weiter. Einen Monat nach Inkrafttreten der neuen
Bestimmungen entdeckte die Umweltpolizei, dass der Zuchtbetrieb Morini illegal 114 Beagles verkauft hatte. An
wen die Tiere geliefert wurden, konnte nicht mehr festgestellt werden. Weil die Verbrennungsanlage des
Unternehmens ohne die vorgeschriebenen Filter arbeitete, wurden im August auch die Öfen von den Behörden
abgeschaltet. Es besteht der Verdacht, dass Beagle-Welpen, die nicht für Tierversuche geeignet waren, in der
Anlage bei lebendigem Leib verbrannt wurden. „Wir besitzen entsprechende schriftliche Erklärungen von zwei
Mitarbeitern des Unternehmens", bestätigt Roland Rizzi vom Vorstand des Tierschutzkreises Wipptal in Südtirol.
Ein Fall flog nun auf, doch viele andere Welpen erwartet noch immer ein schreckliches Schicksal. Und niemand
weiß, wie viele zuvor auf die Reise geschickt wurden wie die 56 kleinen Beagles von Bozen. Bestimmt waren sie für
das „Laboratory of Pharmacology and Toxicology KG" (LPT) im Süden Hamburgs, dem der Deutsche
Tierschutzbund Verstöße gegen das Tierschutzgesetz vorwirft. Gegenüber dem Greenpeace Magazin war die
Firma zu keiner Stellungnahme bereit.
Abgeliefert werden die Tiere aber nicht bei LPT direkt, sondern in einer Lagerhalle in Neu Wulmstorf bei Hamburg,
wo die Tiere bis zu ihrem Einsatz für Experimente im Versuchslabor gehalten werden.
Nach offiziellen Angaben werden in Deutschland jährlich etwa 1, 6 Millionen Tiere für Versuche eingesetzt,
darunter etwa 6000 Hunde. Italien spielt bei der Deckung des Bedarfs deutscher Versuchslabors seit langem eine
wichtige Rolle. Schon 1994 hatte die Mailänder Zeitung „Il Giornale" aufgedeckt, dass hunderte Hunde aus den
städtischen Zwingern für Tierversuche an deutsche Labors geliefert wurden – damals fand man nahe der Grenze
Umweltschutz braucht gute Nachrichten
Seite 1/2
 

 
 
Page 2
greenpeace
magazin.
REDAKTIONSANSCHRIFT: Greenpeace Media GmbH / Große Elbstraße 145d / 22767 Hamburg
FAX: (040) 808 12 80 -212 / E-MAIL: gpm@greenpeace-magazin.de / INTERNET: www.greenpeace-magazin.de <http://www.greenpeace-magazin.de/>
TELEFON:
(040) 808 12 80 -80
dreizehn betäubte Welpen im Kofferraum des Citroëns einer Biologin.
GERMANA VON DOHNANYI
Umweltschutz braucht gute Nachrichten
Seite 2/2
Liebe Tierschutzkollegen,
wir beziehen uns in dieser Mail noch einmal auf die Vorherige, bei der dass Thema war,
dass deutschlandweit gehäuft Tiere verschwinden.

"Für Versuchstiere gibt es Sammellager."
 

Impressum

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,  wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Ghandi

Aktualisiert am
13.02.2011
Copyright by Hera
Feb 04 - Feb 11