Listinus Toplisten

Wenn Ihnen unsere Seite gefällt, bitte auf 's rote TOP 50  Feld klicken! Danke:-)

Fuchs

Aktuelles Hunde Katzen Pferde Glück gehabt Spenden Patenschaften VereinsNews Vorstand Kontakt

Staffordshire Terrier, Pitbull, Stafford's, Bullterrier, Bulldoggen, Stafford's in Not, Staffordshirehilfe, Pitbull in Not, Pitbull hilfe,Bulldoggen in Not,Spanienhunde, Auslandshunde, Welpen,Podenco, Hilfe für Stafford's, Hilfe für Pitbull's, Bulli in Not, Bullterrier in Not,Südenhunde,Tierheim,Tierhilfe,Listenhunde, Listenhunde in Not, Schutz für Auslandshunde

 
Sent: Thursday, September 06, 2007 12:01 AM
 

Subject: verirrter Jungfuchs in Oberhausen mußte heute sterben-auf Anordnung v. Amtsvet.


 

Von: Tierversuchsgegner Oberhausen e.V. mit der Bitte um Protest!!!!!!!!!!!


Ein junger Fuchs verirrte sich am Montagabend in der Innenstadt von Oberhausen und konnte dort eingefangen werden.

Original-Ton der Amtsveterinärin Frau Dr. Zintz, nachzulesen in der WAZ Oberhausen::

Früher hätte sich so ein Tier niemlas auch nur in die Vororte gewagt, doch inzwischen werden sie öfter in Stadtrandlagen gesichtet oder haben sich schon auf Orten wie Friedhöfen eingenistet, weil sie die Angstschwelle, die Scheu, verloren haben. Wir nennen das Kulturfolger.
 
Der Fuchs wird untersucht und muss dann, auch wenn er gesund ist, getötet werden. Das tut mir auch leid, aber es gibt keine Alternative. Setzen wir ihn aus, steht er morgen wieder im nächsten Eingang. Wir dürfen nicht vergessen, dass Füchse wilde Tiere sind.
 
Das Procedere dabei: erst freilassen, dann abschießen. Zu dieser "jagdlichen Erlegung", wie es im Amtsdeutsch heißt, gebe es praktisch keine Alternative.

Bis dato wußte ich nicht, daß ein Amtsveterinär hellseheriche Fähigkeiten besitzt und es gar nicht erst ausprobiert wurde, dem jungen Fuchs das Leben zu retten und ihn im reichlich vorhandenen Wald auszuwildern.
Er war nicht krank, Oberhausen u. Umgebung ist tollwutfrei!
Ein scheues Tier hat sich in eine " menschliche Umgebung " verirrt und wird deshalb ermordet!

Wir krank ist unsere Gesellschaft eigentlich?
 
Verantwortlich für die Ermorderung des unschuldigen " Jung"- Tieres ist Frau Dr. Zintz  - mit lächelendem Foto in der WAZ abgebildet.

Hier die Adressen für die Proteste:

Dr. Rita Zintz
E-Mail: amtstierarzt@oberhausen.de
Fax: 0208/ 825-5384
Tel: 0208/ 825-2483 oder 0208/ 825-2396


E-Mail WAZ-Redaktion: redaktion.oberhausen@waz.de
Fax: 0208/ 85906-66
Redaktionsleiter: Rolf Kiesendahl
 
WAZ vom 06.09.2007:

Stadt ließ Fuchs erschießen

Er wagte sich in ein Oberhausener Kaufhaus, es wurde ihm zur Falle.
Nun ist er tot, der wagemutige Fuchs - erschossen ohne zwingenden Grund, klagen Tierfreunde an

Oberhausen. Der Fuchs ist tot. Der Fuchs, der wie die WAZ berichtete am Montagabend in einem Kaufhaus der Oberhausener Innenstadt gefangen worden war, hat diese Grenzüberschreitung nicht überlebt. Weil er aber noch nicht einmal die Gans gestohlen hat, sorgt seine Tötung von Amts wegen bei Tierfreunden für enorme Empörung. Es gab gar die erste Strafanzeige gegen die Stadt.

Die sagt, sie habe vor der Erschießung durch einen Jäger ("gängige Praxis") jegliche Alternativen ausgeschöpft und so auch im heimischen Kaisergarten angefragt. Dieser Klein-Zoo hat sich auf die Präsentation einheimischer Spezies spezialisiert, will aber nichts von einer Anfrage wissen. Leiterin Dr. Annette Perrey betont, dass die Gehege ausgelastet seien, sieht sich aber grundsätzlich in einer Vermittlerrolle, "so dass wir wenigstens versucht hätten, hier eine Lösung zu finden". Pikant: Betreiber ist eine städtische Tochter.


Derweil ging bei der Staatsanwaltschaft Duisburg ein erster Strafantrag ein, der dieser Zeitung vorliegt. Hartmann Jenal, Betreiber der Pro-Fuchs-Iniative "initiative-pro-fuchs.de" im Internet, wirft darin der Amtstierärztin das "Abtöten eines Fuchswelpen ohne zwingenden Grund" vor. "Das ist für mich vorsätzlicher Mord." Gleichzeitig reichte Jenal eine Dienstaufsichtsbeschwerde beim Oberhausener Oberbürgermeister Klaus Wehling ein. Er selbst unterhalte seit 15 Jahren eine Fuchsauffangstation an der Saar und prangert bei der Gelegenheit an, dass es in NRW keine solche Einrichtung gebe, obwohl Paragraph 36 des Bundesjagdgesetzes dies vorschreibe. Auch aus Hannover meldete sich die Betreiberin einer Wildtierauffangstation.

Im Rathaus selbst standen die Telefone nicht still, genau wie in den Redaktionen. Leserin Jennifer Overmeier beklagt stellvertretend für die Mehrheit: "In wenigen Stunden hätte ich durch ein paar Telefonate dem kleinen Fuchs das Leben retten können." Zu spät.


05.09.2007 Von Marc Oliver Hänig



Vielen Dank für Eure Mithilfe,

Tierversuchsgegner Oberhausen e.V.
Margot Radtke

tierversuchsgegner_ob@hotmail.de



 

Impressum

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,  wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Ghandi

Aktualisiert am
13.02.2011
Copyright by Hera
Feb 04 - Feb 11