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Michel

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Auf Grund einer privaten Notsituation seiner Eigentümerin ist Michel, ein liebenswerter Friesenwallach, in akute Notlage geraten. Die Eigentümerin muss sich von ihren Pferden trennen, ein gesundes Pferd kann man verkaufen - für den nicht mehr reitbaren Michel scheint es keine Lösung mehr zu geben, sie suchen nun schon eine ganze Weile und sind ziemlich am Ende mit den Ideen, das Gespenst des "einschläfern müssens" steht im Raum und es fällt schon schwer, Michel jeden Tag in die Augen zu schauen...

Vielleicht findet sich hier noch jemand, der Michel eine Chance gibt?

Der Wallach wird schon seit jetzt 5 Jahren nicht mehr geritten, da er auf Grund seiner Arthrose unter Belastung beginnt zu lahmen - ohne Belastung läuft er noch sehr gern und überwiegend lahmfrei auf der Koppel, er braucht keine regelmässigen Medikamente. Da seine Hufwände Hohlräume aufweisen, nutzen sich seine Hufe sehr schnell ab, daher trägt er einen normalen Beschlag.

Michel ist gewöhnt, dass er jeden Tag Ansprache hat, sich um ihn gekümmert wird, er zeigt deutlich seine Dankbarkeit für jede Aufmerksamkeit! Gern zeigt er an der Hand immer wieder seinen spanischen Schritt und freut sich unbändig über eine Belohnung! Spaziergänge im Gelände an der Hand kennt er bisher nicht, aber wenn jemand daran Spass hätte, wird er dies mit etwas Eingewöhnung sicher ebenso begeistert mitmachen, der Wallach orientiert sich immer an seinem Menschen, würde in einer unbekannten Situation laut Auskunft der Eigentümerin nicht das Weite suchen, sondern bei seinem Menschen Nähe und Sicherheit suchen.

Im Umgang mit Artgenossen ist er rangniedrig und mit allen verträglich, solange mindestens ein anderes Pferd bei ihm auf der Koppel ist, ist sein Leben in Ordnung.
Tagsüber ist er Sommer wie Winter draussen, nachts ist er bisher aufgestallt, das wäre auch der Wunsch für seine Haltung für die Zukunft.

Der Eigentümerin ist ganz besonders bei Michel das Herz schwer, ihn abgeben zu müssen, aber noch schlimmer ist der Gedanke, ihn einschläfern lassen zu müssen, wenn nicht bald ein Plätzchen für ihn gefunden wird. Absoluter Traum wäre ein Platz in Bayern, wo sie ihn ab und zu einmal besuchen könnte, vielleicht gibt es ja doch noch eine Lösung?

Die Vermittlung erfolgt gegen Schutzvertrag und eine angemessene Schutzgebühr.

 

 

 

 



 

Impressum

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,  wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Ghandi

Aktualisiert am
30.08.2010
Copyright by Hera
Feb 04 - Aug 10