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Herbie

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Herbie ist ein nun 20-jähriger Lusitano-Quarter-Mix Wallach, sehr zutraulich und menschenbezogen, der erste, der von der Weide kommt und die Menschen begrüsst, die sich blicken lassen. Dann geht er sehr gern mit und scheint sich auf gemeinsame Aufgaben zu freuen, Zirkuslektionen machen besondere Freude!

Der nette Wallach wurde von einer Freundin der Eigentümerin übernommen, die ihn von Fohlen an besaß, Herbie war von ihr in Dressur im barocken Stil sehr gut ausgebildet worden. Auf Grund einiger herber Schicksalsschläge hatte die bisherige Eigentümerin absolut keine Möglichkeit mehr, Herbie weiter zu reiten, sie stellte ihn in eine nette Herde in einen Offenstall, wo er dann noch 6 glückliche freie Jahre verbrachte. Dann war die erste Eigentümerin allerdings gezwungen, eine neue Lösung für Herbie zu finden, da sie die Kosten nicht mehr aufbringen konnte. Ihre Freundin suchte ein zusätzliches Pferd für ihren Wanderreitbetrieb und nahm Herbie im Frühjahr 2009 auf, er wurde langsam wieder aufgebaut und ging im Sommer auch längere Ritte mit, war immer fleissig bei der Sache, alle Reiter liebten seine superweichen Gänge. Aber er vermittelte ein Gefühl des Unwohlseins, wenn Gewicht auf ihm lastete, im November zeigte er deutlich Schmerzen. Eine Untersuchung durch Tierarzt und Physiotherapeutin ergab, dass Herbie trotz 6 Monaten in Arbeit nicht die notwendige Rückenmuskulatur aufgebaut hatte und durch seinen Hängerücken vermutlich bei Gewichtsbelastung Schmerzen hatte, ohne Gewicht bewegt er sich problemlos. Es wurde geraten, ihn über 3 Monate mit regelmässiger Arbeit an der Longe wieder gut aufzubauen und ihn dann vorsichtig wieder Dressur zu reiten, lange Wanderritte sollte Herbie aber in Zukunft nicht mehr gehen. In dem Wanderreitbetrieb fehlt bei allem guten Willen einfach die Zeit, Herbie so regelmässig zu longieren und zu arbeiten, wie empfohlen wurde. Und ob der Aufbau dann letztlich den Erfolg bringen wird, dass Herbie wieder reitbar sein wird, dafür gibt es keine Garantie. Aber eigentlich wäre es schade, dieses charmante und arbeitsfreudige Pferd schon in Rente zu schicken, es besteht laut Aussage der Experten eine gute Chance, dass Herbie wieder von leichteren Reitern geritten werden kann, die Chance soll er doch auch bekommen! In dem Reitbetrieb kann er nicht bleiben, wenn er nicht mitarbeiten kann und die ehemalige Eigentümerin kann ihn weder zurücknehmen, noch die Kosten für ihn aufbringen. Wunschplatz wäre ein Offenstallplatz in einer kleinen Herde und bei Menschen, die sich die Zeit nehmen können, ihn aufzubauen und dann nach dem Motto "alles kann, nichts muss" in Ruhe schauen, ob ihm die Dressur unter dem Sattel dann wieder Freude macht. Und, sollte Herbie nicht mehr reitbar sein, so soll er dort trotzdem geliebt werden und bleiben können, es soll sein Lebensplatz werden. Hier im Kölner Raum hat er im letzten Sommer eine Ekzemdecke getragen, da sich ein leichtes Sommerekzem gezeigt hat, in dem vorherigen Zuhause im Raum Kassel lebte er in etwas höherer und luftiger Lage, da brauchte er nicht einmal eine Decke. Herbie ist ein schicker Charmeur, der beim Putzen schon mal auf kitzelig macht, dabei super zutraulich ist und sich absolut artig an der Hand führen lässt etc.
In der Herde ist er rangniedrig und mit allen verträglich, er ist barhuf unterwegs. Die Vermittlung erfolgt gegen Schutzvertrag und eine angemessene Schutzgebühr, der Transport in das neue Zuhause könnte organisiert werden.

Interessenten melden sich bitte per Mail mit Angabe von mind. Namen, Wohnort mit PLZ und einer Festnetz-Telefonnummer und wann dort erreichbar unter: monikaolbertz@hotmail.com

 

 

 

 

Impressum

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,  wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Ghandi

Aktualisiert am
13.02.2011
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Feb 04 - Feb 11