Listinus Toplisten

Wenn Ihnen unsere Seite gefällt, bitte auf 's rote TOP 50  Feld klicken! Danke:-)

Enten

Aktuelles Hunde Katzen Pferde Glück gehabt Spenden Patenschaften VereinsNews Vorstand Kontakt

Staffordshire Terrier, Pitbull, Stafford's, Bullterrier, Bulldoggen, Stafford's in Not, Staffordshirehilfe, Pitbull in Not, Pitbull hilfe,Bulldoggen in Not,Spanienhunde, Auslandshunde, Welpen,Podenco, Hilfe für Stafford's, Hilfe für Pitbull's, Bulli in Not, Bullterrier in Not,Südenhunde,Tierheim,Tierhilfe,Listenhunde, Listenhunde in Not, Schutz für Auslandshunde

 

ENTEN

Informationen zur Unterbringung von Enten

Allgemeines: Hausenten stammen ursprünglich von der Stockente ab und können bis zu 19 Jahre alt werden. Sie sind Gruppentiere, sollten also nicht alleine aufgenommen werden. Um ein ausgeglichenes Sozialverhalten zu ermöglichen sollte das Geschlechtsverhältnis von Erpeln zu Enten 1:2 bis 1:3 betragen.

Unterbringung: Enten sind relativ unempfindlich gegen Witterungseinflüsse.Daher sind ihre Anforderungen an den Stall im Vergleich zu Hühnern wesentlich geringer. Ein einfachwandiger Holzstall, der trotzdem zugfrei und gegen aufsteigende Bodenkälte und -feuchtigkeit isoliert sein sollte, genügt. Eine ausreichende Lüftung ist (auch im Winter) sehr wichtig; deshalb sollten die Fenster, welche im Verhältnis zur Stallgrundfläche bis zur Hälfte kleiner als bei den Hühnerställen sein können, im Sommer nur aus Drahtgewebe bestehen. Auf ein verglastes Fenster könnte sogar ganz verzichtet werden, indem eine Türe, die zur oberen Hälfte vergittert ist, vorhanden ist, und somit für den erforderlichen Luftaustausch und Lichteinfall sorgt. Dabei muss aber gewährleistet sein, dass der Stall stets trocken ist. Als Einstreu dient eine dicke Schicht aus aufsaugfähigen Materialien wie Stroh, Heu, Torfmull und ähnlichem. Dadurch wird sichergestellt, dass die Schwimmhäute der Füsse bei strengen Frösten auf keinen Fall am Fussboden anfrieren. Auch bildet dieses Tiefstreuverfahren eine gute Grundlage zur Errichtung der Schlafnester, welche sich jede Ente individuell bauen kann. Nachts sollten die Enten im verschlossenen Stall bleiben, damit sie vor Mardern geschützt sind.

Auslauf: Die mit Gras bewachsene Weidefläche sollte mindestens 15 qm/Tier betragen. Bäume und Sträucher, die ausreichend Schatten spenden, sind ebenfalls wichtig. Eine Wechselweide zur Erholung der Grasnarbe ist auch hier ratsam. Die jeweilige Umzäunung braucht nur 60 cm - 100 cm hoch zu sein. Als Wasservögel besteht natürlich die Notwendigkeit einer Schwimm- und Badegelegenheit. Das Vorhandensein von natürlichem Wasser in Form eine Baches oder Teiches ist optimal. Ist dies nicht gegeben, so sollte ein kleiner künstlicher Teich mit flacher Ein- und Ausstiegsmöglichkeit angelegt werden. Wegen der starken Verkotung muss dabei ein häufiger Wasserwechsel eingeplant werden. Ansonsten muss ein Wassergefäss den Enten immer die Möglichkeit geben, den Schnabel vollständig einzutauchen. Deshalb sind einfache Schalen- etwa 10-15cm tief und mit einem Durchmesser von ca. 40-50 cm - für das Trinkwasser geeignet. Ausserdem ist bei Enten zwischen dem Futter- und Wassergefäss eine grössere Entfernung einzuplanen, da sonst das Futter mit dem Schnabel ins Wasser getragen wird und verdirbt. Der Auslaufpflege muß auch die notwendige Beachtung geschenkt werden. Die Wasserschale sollte gelegentlich an einen anderen Platz gestellt werden, da sich bei stehender Nässe Krankheitserreger besonders schnell ausbreiten.

Fütterung: Den grössten Teil des Futters suchen sich die Enten auf dem Wasser in Form von Wasserlinsen und allerlei Kleingetier. Durch den Wiesenauslauf nehmen sie zusätzlich Grünfutter (Gras, Löwenzahn, Brennessel etc.), Schnecken, Würmer und Insekten auf. Ergänzend bietet man den Enten gekochte Kartoffeln, zerkleinerte Möhren, Salat, verschiedene Kleiearten und Getreideschrote, Keimfutter, Rüben, Brotreste und sonstiges Gemüse an. Abends sollten sie mit Körnern gefüttert werden, wobei am liebsten Mais, aber auch Weizen, Gerste, Hafer und Roggen, genommen wird. Ein überzähliges Futterangebot sollte rechtzeitig entfernt werden, bevor es verdirbt. Sauberes Trinkwasser und Kies bzw Grit (die Zerkleinerung der festen Nahrung erfolgt wie bei den Hühnern durch kleine Steinchen im Muskelmagen!) müssen stets zur beliebigen Aufnahme zur Verfügung stehen. Achtung: Handelsübliche Fertigfuttermittel für anderes Geflügel enthalten oft Futtermittelzusatzstoffe, die für Enten giftig sein können.

Krankheiten: Hygienemassnahmen sind zur Vorbeugung vieler Krankheiten besonders wichtig. Deshalb sind Säuberungsaktionen des Stalles in regelmässigen Abständen auch bei den Enten notwendig. Die Pflege der Weiden und des Teiches sollte ebenfalls selbstverständlich sein. Ein Fachtierarzt für Geflügel ist aufzusuchen, sobald ein Tier Mattigkeit, Fressunlust, struppiges Gefieder, Durchfall oder sonstige Verhaltensauffälligkeiten zeigt.

 

 

Impressum

Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann man daran messen,  wie sie ihre Tiere behandelt. Mahatma Ghandi

Aktualisiert am
30.08.2010
Copyright by Hera
Feb 04 - Aug 10